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Montag, 19. Januar 2026

Lüneburg heute vs. zu meiner Teenager-Zeit... / Lüneburg today vs. during my teenage years...

 Ich bin heute, das erste Mal seit Jahren, wieder durch die Lüneburger Innenstadt spaziert. 

Mein Eindruck? Dreckiger, Leerer und sterbend.

Woher kommt das? Gefühlt steht heute jede. zweite Gewerbefläche leer. Hinter der IHK in der Grapengießer Straße wurde ein Gebäude abgerissen -stehen oder standen nicht alle Giebelhäuser unter Denkmahlschutz?

Die Straßen werden scheinbar nicht mehr täglich gereinigt, wie es vor zwanzig Jahren noch der Fall gewesen ist. Zwei Apotheken, die Wir-Leben- Apotheke am Sande und auch die Einhorn-Apotheke, Ecke Kleine Bäckerstraße/Am Sand- stehen entweder leer oder wurden durch ein "Esspresso House" ersetzt. Viele Kleine Läden, die schon früher Probleme hatten Publikum anzuziehen, sind gänzlich verschwunden. 

Obdachlosigkeit war einmal ein Fremdwort für Lüneburg, heute siehst du sie in Hauseinngängen oder vor Geschäften liegen.

Eine kleine romantische Stadt, als solche wurde sie vor zwanzig Jahren noch bezeichnet, verkommen zu einer verwahrlosten Kleinstadt in deren Straßen ich mich heute nicht mehr bewegen möchte.

Ich frage mich, wie konnte es so weit kommen? Klar, Corona hat sicher auch dazu beigetragen, doch der Hauptgrund kann das Mikroben-Problem nicht sein. Das kann ich mir einfach nicht vorstellen. 

Es ist traurig und beschämend, was aus dieser einst so schönen und stolzen Stadt geworden ist...

Früher habe ich mich dort stundenlang aufhalten und selbst unterhalten können. Heute wirkt sie heruntergekommen, leer und traurig.

Freitag, 16. Januar 2026

Über Mich.../About Me...

Was gibt es schon groß zu erzählen?

Die Frage kommt ungebeten in den Kopf, wenn mich jemand bittet etwas über mich zu erzählen. Es ist fast schon einfach, über alltägliches zu sprechen, wenn es nicht die eigene Person direkt betrifft, oder?

Mir, jedenfalls, geht es so. Eine Geschichte ist leichter zu erzählen, als fragen zu beantworten, über die ich zwar nachdenke, aber nie wirklich laut ausspreche.
Wer bin ich? Was macht mich aus? Was mögen andere wohl von mir halten? Wie sehen mich andere oder nehmen sie mich überhaupt wahr? Bin ich für sie unsichtbar? Ein Gesicht von vielen? Hinterlasse ich in irgendjemandem, dem ich begegne, einen Eindruck der bleibt? Oder bin ich für die Menschen, denen ich nun bewusst oder unbewusst über den Weg laufe, nur eine Nebelschwade, die keinerlei Beachtung erhält?

Diese Fragen kamen mir gerade spontan in den Sinn. Darüber zu schreiben, wie man sich selbst sieht, empfinde ich als schwierig.

Ich nehme mich eher als einen "Beobachter" wahr, der am Spielfeld des "Lebens" steht und das Geschehen beobachtet, sich aber aktiv nicht einbringt. 
Vermutlich, weil in meinem Leben viele Entscheidungen ohne mich getroffen wurden?
So zumindest kommt es mir vor, denn wenn ich versucht habe ehrlich zu äußern, was ich gerne machen wollen würde, oder wo ich mich sehe, traf ich in der Regel ausschließlich auf Ablehnung und Unverständnis.
Stattdessen, kamen "Vorschläge" für "vernünftige" Zukunftspläne:
- ein gescheiter Job im kaufmännischen, sollte es sein, stattdessen wurde ich staatl. gepr. Kosmetikerin (nach +/-300 Bewerbungen und Absagen)
- eine Festanstellung solltest du haben, stattdessen vier Jahre Gelegenheitsjob, gefolgt von sechs Jahren Saison-Verträgen. Die Festanstellung gab es (leider) erst in einem amerikanischen Unternehmen, der wohl jedem namentlich bekannt sein dürfte. Wie ich dort gelandet bin? Meine Mutter konnte den Gedanken nicht ertragen, dass ich weiter in der Produktion saisonal arbeite. 
Ein Gutes hatte der, nach zwei Jahren ungeliebte, Job. "Ich wurde vom Mädchen zur Frau", um es mit den Worten einer damaligen Kollegin zu formulieren.

Dieser Job hat mir außerdem deutlich gemacht, dass ich mein EIGENES Leben leben möchte. Ursprünglich dachte ich, nachdem ich bei meiner Mutter ausgezogen gewesen bin, dass ich das ja nun täte. Aber die Depressionen die mich in diesem unliebsamen Job + die Mikroben-Zeit (die Bezeichnung leihe ich mir an dieser Stelle von Eva Hermann und Andreas Popp) haben mir verdeutlicht, dass diese "Selbstständigkeit" nichts weiter als eine Illusion gewesen ist.

Also wechselte ich meinen Fokus, ab dem Moment in dem die Politik die C-Zeit als "vorüber" bezeichneten. Schritt 1: Fokus auf mentale Gesundheit. Ich tue mir nichts Gutes, wenn ich an Selbstmord denke oder daran wie Mies die Weltpolitik mein Leben beeinflusst. Schritt 2: Raus aus dem unliebsamen Job, so schnell es geht.

Und das bin ich, Ende 2023 habe ich nicht nur meinen alten Job beendet, sondern auch den neuen Vertrag unterschrieben. Der neue Job war nicht nur neu, er war "anders". Von Mitarbeitern im 4-stelligen Bereich runter auf 2-stellig. Eine Wohltat, wenn man eine Menschen Phobie entwickelt hat. Neue Aufgaben, die noch nicht so ausgefeilt/-geklügelt sind, wie beim vorangegangenen mit zu entwickeln kann spannend werden.

Ein Verkehrsunfall zum Herbst 2024 traf mich unerwartet.


Dienstag, 13. Januar 2026

Auszug aus "Die Seele eines Kirschbaums"

 „Hm, durch diese Windräder soll „sauberer“ Strom generiert werden, der anders als Erdgas, Kohle oder Nuklearenergie weniger Schadstoffe wie Kohlenstoffdioxid in die Luft freisetzt. Das ist doch auch gut für euch, oder nicht?“

„Wie dumm muss man denn sein, solch einen Schwachsinn zu glauben? Wenn du den Schadstoff, wie ihr es nennt, Kohlenstoffdioxid aus der Luft entfernt, werdet ihr es eines Tages bereuen. Denn mit der Reduzierung des Kohlenstoffes in der Luft, verhinderst du, dass wir Bäume und andere Pflanzen, uns entwickeln können. Kohlenstoff ist unser Wachstumsmineral. Was wir also brauchen, ist nicht nur „frische“ Luft, Wasser, Erde und Sonne. Wir brauchen auch das Kohlenstoffdioxid, welches wir mit unseren Blättern aufnehmen und in unseren Blättern aufspalten in die Bestandteile Kohlenstoff (= Wachstumsmineral für uns) und Sauerstoff (=frische Atemluft für euch). Während wir den Kohlenstoff einbehalten, geben wir den Sauerstoff in die Luft zurück. Kann ein Betonklotz, wie ein solches Windrad das auch? Ich denke nicht. Ganz im Gegenteil, der Betonklotz, den ihr zur Stabilisierung in der Erde vergrabt, vergiftet uns. Langsam, aber stetig.“, gibt das Mädchen entrüstet wieder.

...

Die Kindle-Version ist ab sofort vorbestellbar unter:

ENGLISCH:

"Hmm, these wind turbines are supposed to generate 'clean' electricity, which, unlike natural gas, coal, or nuclear energy, releases fewer pollutants like carbon dioxide into the air. That's good for you, isn't it?"

"How stupid do you have to be to believe such nonsense? If you remove the pollutant, as you call it, carbon dioxide from the air, you'll regret it one day. Because by reducing the carbon in the air, you prevent us trees and other plants from developing. Carbon is our growth mineral. So what we need isn't just 'fresh' air, water, soil, and sun. We also need the carbon dioxide that we absorb with our leaves and break down in them into its components: carbon (= growth mineral for us) and oxygen (= fresh air for you to breathe). While we retain the carbon, we release the oxygen back into the air. Can a concrete block like a wind turbine do that? I don't think so." “On the contrary, the concrete block you’re burying in the ground for stabilization is poisoning us. Slowly but surely,” the girl retorted indignantly.

The Kindle Version is out for Pre-Sale: