Was regt mich heute besonders auf?
Vermutlich genau das, was mich schon die ganzen letzten Wochen ärgert...
Ineffizienz in den Arbeitsabläufen und der mangelhaften Kommunikationsfähigkeit diverser Kollegen. Ja, richtig gelesen, Kollegen. Ich arbeite hauptberuflich in einem kleinen im Hamburger Hafen ansässigen Unternehmen.
Die Ineffizienz mit denen man sich hier seit dem Umzug von einem Standort, an dem Kommunikation zwar auch schon ein Thema war, an einen Standort, an dem die Prozesse noch immer provisorisch sind, können das Nervensystem echt strapazieren. Ich meine, dass ich für die Tätigkeit für die ich hier angestellt wurde, relativ gut bezahlt werde. Doch nur weil sich die Arbeitslast reduziert hat, von mir eine "zusätzliche" Tätigkeit zu verlangen für dasselbige Gehalt, betrachte ich als unverhältnismäßig.
Meine Kollegin sieht das natürlich anders. Sie meint, da sie jetzt Langeweile hat, wäre es wenigstens "Beschäftigung". Jedoch sehe ich nicht ein, warum ich mir eine Tätigkeit anlasten soll für die ich nicht bezahlt werde?
Wer ist denn bereit, bei gleichbleibenden Gehalt, MEHR zu leisten?
Angestellt wurde ich für Bürotätigkeiten, NICHT für kleinere Kommissionierungen!
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